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Klassische Philatelie – Schweiz

Epochen klassischer Ausgaben der Schweiz

 

Einleitung

      Wenn Sie als engagierter Schweiz-Sammler einen guten Spezialkatalog haben, finden Sie dort einen Überblick zur helvetischen Postgeschichte, wenn Sie aber mit dem Gebiet vielleicht gerade erst beginnen oder nur einen kompakten Übersichtskatalog haben, stolpern Sie vielleicht über Begriffe wie „Marken der Übergangszeit“ oder „markenlose Zeit“.
      Ich will versuchen, einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Briefmarkenausgaben in der Schweiz zu geben. Naturgemäss bleibt hier vieles unerwähnt, und wenn Sie sich für die Materie wirklich interessieren, werden Sie früher oder später um die Anschaffung entsprechender Fachliteratur nicht herum kommen.

      Es wird nur solche Literatur auf den einzelnen Seiten aufgeführt, die auf der Seite „Klassische Schweiz: Literatur“ nicht erwähnt ist.

      Die hier gezeigte Entwicklung ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Philatelie fast automatisch dazu führt, dass man sich mit Geschichte beschäftigt, sich Kenntnisse über Währungssysteme und Gewichtseinheiten aneignet und sich nebenbei auch noch mit der Geographie seines Sammelgebietes vertraut macht.
 


Währungen und Gewichte

      Sie werden in Zürich vom Posttarif in Rappen und Briefgewicht in Lot (auch: Loth) lesen, in Genf dagegen von Centimes und Unzen – es ist an der Zeit, einen kurzen Blick auf die Verhältnisse bezüglich der Währungen und Masseinheiten in der noch nicht bundesstaatlich organisierten Schweiz zu werfen.

      Beginnen wir mit den Gewichten – es ist einfacher. Mit der Verabschiedung des Bundesgesetzes vom 23. 12. 1851 über Gewichte, Längen- und Hohlmasse wurde für die gesamte Schweiz festgeschrieben, was vorher bereits in vielen Kantonen gegolten hatte: Als Gewichtseinheit wurde das Pfund (halbes Kilogramm, 500 g) festgesetzt, fixe Untereinheiten waren 1/2, 1/4, 1/8 usw. Pfund. Die Eigennamen „Unze“ für 1/16 Pfund (31,25 g) und „Lot“ für 1/32 Pfund (15,625 g) wurden beibehalten.

      Etwas komplexer wird es bei den Währungen:

      Der „Rappen“ muss also immer im Kontext des jeweiligen Währungssystems gesehen werden: Die vier Rappen einer „Zürich 4“, die zweieinhalb Rappen einer „Basler Taube“ und etwa die fünf Rappen einer „Strubel“-Ausgabe gehören zu drei verschiedenen Münzsystemen!


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Literatur:


Copyright © 2005 und verantwortlich für den Inhalt:

Erste Veröffentlichung am 12. Juni 2005, letzte Bearbeitung am 12. Juni 2005.


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